Die Eichwerder Moorwiesen sind ein Landschaftsschutzgebiet, das sich über Berlin und Brandenburg streckt. Besonders an dem knapp 120 Hektar großem Gebiet ist seine Natürlichkeit und die weitgehend unberührten Landschaften. Hier lässt man der Natur noch freien Lauf und das sieht man auch. Das dichtbewachsene Moor mit all den Gräben und Dickicht wäre für uns gar nicht begehbar. Zum Glück gibt es einen 7 Kilometer langen Rundweg, der einen sicher durch das Sumpfgebiet und den saftig-grünen Wiesen entlangführt. Für uns ist ein Besuch in den Moorwiesen im Berliner Norden nicht weniger wert als Urlaub. Denn, auch wenn wir unsere Stadt lieben, muss man manchmal einfach mal raus aus dem Trubel.

Was gibt es hier?

  • Der Eichwerder Steg ist eine Holzbrücke, die trockenen Fußes durch ein artenreiches Sumpfgebiet führt. Insgesamt 50 Informationstafeln liefern spannendes Wissen zu den hier lebenden Tieren. Der Naturlernpfad eignet sich daher ideal für Kinder und funktioniert als Grünes Klassenzimmer.
  • Besonders beeindruckend ist das große Angebot an Flora und Fauna. Hier leben nahezu alle Tiere, die man in Berlin und Umgebung finden kann: Vom Wildschwein bis zum Reh, der Eidechse und Ringelnatter, die sich vor allem an heißen Tagen auf dem sandigen Boden sonnt. Am Himmel kreisen die Bussarde und in den Seen plätschern und schluchzen die Wasserbewohner. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden bieten die Eichwerder Moorwiesen ein wahres Naturschauspiel.
  • Bei einem Spaziergang durch das Naturschutzgebiet läuft man eine kurze Strecke an dem Rand der Gemeinde Mühlenbecker Land vorbei, bei der es eine Menge imposanter Wohnhäuser zu bestaunen gibt.
  • Die Osterquelle ist die letzte sprudelnde Quelle Berlins und liefert, zumindest laut Wikipedia, sieben Liter Wasser pro Sekunde mit durchschnittlicher Temperatur von 9 Grad Celsius. Diese Massen werden wohl nicht mehr erreicht, doch nach mehreren Tagen Starkregen soll die Quelle tatsächlich frisches Quellwasser sprudeln. Auch bei Trockenheit liefert eine Schautafel interessante Informationen.
  • Der Berliner Norden, allen voran Lübars, ist der beliebteste Hotspot für Pferdebesitzer. Daher ist es hier ganz normal, dass Reiter mit ihren imposanten Pferden an einem vorbeigaloppieren. Bei einem Rundgang durch die Moorwiesen kommt man an einem Reiterhof und den dazugehörigen Pferdekoppeln vorbei, auf denen man Pferd und Fohlen ganz nah kommen kann.
  • Einen Teil des Spaziergangs läuft man auf Holzstegen auf denen man einen schönen Ausblick auf die Lübarser Felder bekommt
  • Berlin hat alles, nur leider gibt es viel zu selten die Möglichkeit, weit in die Ferne zu schauen. Hier geht es! Endlos lange Getreidefelder und Wildblumenwiesen bieten einen Blick bis zum Horizont und sind eine ideale Kulisse für (Hobby-)Fotografen.
  • Die Ufer des Tegeler Fließ sind größtenteils stark bewuchert und lassen sich nur schwer erreichen, an einigen Stellen hat man aber Glück und kann sich direkt ans Wasser setzen.

Wie komme ich zu den Eichwerder Moorwiesen?

Mit dem AutoMit den öffentlichen VerkehrsmittelnMit dem RadZu Fuß

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